Anja Pärson hält Götschl in Schach
Ski2b Redaktion am 07.02.2004 - 13:32 Uhr
Anja Pärson aus Schweden ist ihrer Favoritenrolle auch beim Riesenslalom auf der Arber-Weltcup-Strecke im Bayerischen Wald gerecht geworden. Das schwedische Technik-Wunder dominierte beide Durchgänge und sicherte sich den Tagessieg in der Gesamtzeit von 02:17.80 Min. vor der Überraschungszweiten Tina Maze aus Slowenien (02:19.78 Min.), die im Finale mit Laufbestzeit noch vom 21. Rang auf das Podium vorfahren konnte. Der dritte Platz ging an Renate Götschl aus Österreich. Sie benötigte 02:19.85 Min. für beide Läufe, fiel aber, nachdem sie im ersten Durchgang auf auf Platz zwei gelegen hatte, erst nach einem groben Fahrfehler im Finale zurück.
Riesch einzige DSV-Finalistin:
Maria Riesch vertrat als einzige DSV-Fahrerin beim Riesenslalom am Arber die deutschen Farben im Finale. Die zweifache Siegerin bei den Speedrennen der Vorwoche im österreichischen Haus zeigte auch auf dem sehr anspruchsvollen Gelände der Arber-Weltcup-Strecke eine ansprechende Leistung. Riesch konnte sich im Finale sogar vom 23. Platz noch auf Platz 15. verbessern.
Ertl gestürzt:
Pech hatte indes Martina Ertl, die bereits im ersten Durchgang nach einem Sturz ausgeschieden war. Zum Glück zog sich die Lenggrieserin aber keine Verletzungen zu. Am Sonntag will sie wieder motiviert in den Weltcup-Slalom am Arber gehen. Die anderen DSV-Starterinnen verpassten den 'Cut' der besten 30 Fahrerinnen, der zum Finalstart berechtigt.
Pärson nun im Gesamtweltcup wieder vorne:
Nach dem Rennen wechselte einmal mehr die Führung im Gesamtweltcup. Nun hat wieder Anja Pärson die Nase mit 1120 Punkte vorne. Renate Götschl konnte zwar 60 Punkte hinzugewinnen und hat jetzt 1108 Punkte, musste aber die Führung an die Schwedin abtreten.
Die Last einer Outdoor-Veranstaltung:
Skirennen finden nun einmal unter freiem Himmel statt. Da helfen alle organisatorischen Kraftanstrengungen - und die waren reichlich vorhanden - nicht, wenn binnen einer Woche durch den Warmwettereinbruch, Wind und Nebel die Natur ihre Finger massiv im Spiel hat. Alle Trainer lobten die Bemühungen der Ausrichter, dennoch kam es zu einem verspäteten Start am Morgen. Nachdem man blaue Farbe auf die Piste aufgetragen hatte, konnte dann mit gut 30 minütiger Verspätung das Rennen aufgenommen werden. Im Finale besserten sich die Bedingungen etwas.
Stimmen:
Tina Maze: "Ich war sehr zufrieden mit meinem Lauf und ich wollte im Finale wirklich kämpfen. Das ist mir gelungen."
Maria Riesch: "Das war ein extrem schwerer Hang. Das ist kein Spaß hier, gerade für jemanden wie mich, die noch nicht zur Weltspitze im Riesenslalom gehört."
Riesch einzige DSV-Finalistin:
Maria Riesch vertrat als einzige DSV-Fahrerin beim Riesenslalom am Arber die deutschen Farben im Finale. Die zweifache Siegerin bei den Speedrennen der Vorwoche im österreichischen Haus zeigte auch auf dem sehr anspruchsvollen Gelände der Arber-Weltcup-Strecke eine ansprechende Leistung. Riesch konnte sich im Finale sogar vom 23. Platz noch auf Platz 15. verbessern.
Ertl gestürzt:
Pech hatte indes Martina Ertl, die bereits im ersten Durchgang nach einem Sturz ausgeschieden war. Zum Glück zog sich die Lenggrieserin aber keine Verletzungen zu. Am Sonntag will sie wieder motiviert in den Weltcup-Slalom am Arber gehen. Die anderen DSV-Starterinnen verpassten den 'Cut' der besten 30 Fahrerinnen, der zum Finalstart berechtigt.
Pärson nun im Gesamtweltcup wieder vorne:
Nach dem Rennen wechselte einmal mehr die Führung im Gesamtweltcup. Nun hat wieder Anja Pärson die Nase mit 1120 Punkte vorne. Renate Götschl konnte zwar 60 Punkte hinzugewinnen und hat jetzt 1108 Punkte, musste aber die Führung an die Schwedin abtreten.
Die Last einer Outdoor-Veranstaltung:
Skirennen finden nun einmal unter freiem Himmel statt. Da helfen alle organisatorischen Kraftanstrengungen - und die waren reichlich vorhanden - nicht, wenn binnen einer Woche durch den Warmwettereinbruch, Wind und Nebel die Natur ihre Finger massiv im Spiel hat. Alle Trainer lobten die Bemühungen der Ausrichter, dennoch kam es zu einem verspäteten Start am Morgen. Nachdem man blaue Farbe auf die Piste aufgetragen hatte, konnte dann mit gut 30 minütiger Verspätung das Rennen aufgenommen werden. Im Finale besserten sich die Bedingungen etwas.
Stimmen:
Tina Maze: "Ich war sehr zufrieden mit meinem Lauf und ich wollte im Finale wirklich kämpfen. Das ist mir gelungen."
Maria Riesch: "Das war ein extrem schwerer Hang. Das ist kein Spaß hier, gerade für jemanden wie mich, die noch nicht zur Weltspitze im Riesenslalom gehört."
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