
Maria Holaus

Maria Holaus

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Maria Holaus
Portrait - Maria Holaus (AUT)
Ski2b Redaktion am 02.02.2008 - 14:28 Uhr
Maria Holaus hat bereits im Alter von drei Jahren mit dem Skilaufen begonnen. Schon bald fuhr sie mit ihrer Mama alle Pisten im Skigebiet
Wilder Kaiser-Brixental herunter und hatte viel Spaß daran.
Schon mit sechs Jahren in einer Trainingsgruppe
Mit sechs Jahren wurde sie in die Trainingsgruppe des Brixner Skiclubs aufgenommen und begann, mit Begeisterung zu trainieren. Dass sie so gerne zum Skiclubtraining ging, ist ihrem ersten Trainer Hans Sieberer zu verdanken, der es bestens verstand, Maria für den Skirennsport zu begeistern. Ihr Cousin Stefan Holaus sah in Maria ein großes Talent und ermutigte ihre Eltern, die Tochter in die Skihandelsschule nach Stams zu schicken.
2. Platz bei Junioren-WM
Im Jahre 2000 wurde Maria in den Nachwuchskader des ÖSV aufgenommen und konnte sich in der darauf folgenden Saison über einige Siege und Podiumsplätze bei FIS-Rennen freuen. Die Krönung war die Teilnahme an der Junioren-WM in Verbier. Dort wurde sie Vizeweltmeisterin in der Abfahrt. Durch diese Erfolge motiviert, freute sie sich schon sehr auf die nächste Saison und konnte ihr Talent durch Siege bei Europacup-Rennen bestätigen.
Schwere Verletzung im Januar 2002
Leider blieb ihr das Glück nicht treu, denn sie verletzte sich im Januar 2002 schwer. Trotzdem begann sie gleich wieder mit dem Rehabilitationstraining und stand im September wieder auf Skiern. Wegen ihrer guten Trainingszeiten durfte sie im November zu den Europacup-Rennen nach Norwegen mitfahren und konnte bei ihrem ersten Rennen einen sehr guten Platz herausfahren. Beim zweiten Rennen passierte dann das Unglück und Maria verletzte sich schon wieder am Knie, was das Ende der Saison bedeutete.
"Jetzt erst recht!"
Das war ihre Devise nach der erneuten Verletzung und schon wieder begann das Rehabilitationstraining mit manchen moralischen Rückschlägen. Mit großer Freude konnte sie im September 2003 endlich wieder auf Skiern stehen und sieht nunmehr einer Fortsetzung ihrer Karriere entgegen.
Dritter Kreuzbandriss 2004
Unglücklicherweise ließ die nächste Verletzung nicht lange auf sich warten. Einmal mehr erlitt die junge Österreicherin einen Kreuzbandriss und konnte die Saison abhaken. Erst 2005/2006 startete sie erneut Gehversuche im Europacup, und das gar nicht mal schlecht. Nach einigen Top-20 Resultaten folgte schließlich das lang ersehnte Comeback mit einem Sieg in der Abfahrt von
Altenmarkt-
Zauchensee. Tags darauf jubelte Maria Holaus noch über den zweiten Platz im Super-G.
Erste Weltcup-Saison 2006/2007
Nun wurde es Zeit für den Weltcup. Dass ihr die Gesundheit endlich einmal keine Probleme mehr bereitete, demonstrierte die Zeitsoldatin eindrucksvoll mit ihrem Lauf bei der Abfahrt in
Altenmarkt-
Zauchensee, bei der sie auf Anhieb Vierte wurde. Bei zwei weiteren Rennen der Saison erreichte Maria Holaus ebenfalls die Top-Ten, dabei stürmte sie auch zum besten Resultat ihrer Karriere, einem dritten Platz in der Abfahrt von
San Sicario. Ein besonderes Highlight nach den sorgenvollen Jahren war sicherlich auch die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im schwedischen Are, an die sie vor dem Winter noch nicht zu denken gewagt hatte. Dort wurde die Speed-Expertin 21. in der Abfahrt.
Steckbrief
Geboren: 19. Dezember 1983
Nation: Österreich
Skiclub: Brixen im Thale
Beruf: HSZ Zeitsoldatin
Größe: 168 cm
Hobbies: Sport, Lesen
Erfolge
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel der Österreicherin. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
noch keine Teilnahme
Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): DH (21)
Weltcup:
1. Platz in der Abfahrt in
St. Moritz (SUI) 2008
1. Platz im Super-G in
Cortina d´Ampezzo 2008
3. Platz in der Abfahrt in
San Sicario 2007
zwei weitere Top-Ten-Resultate
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