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Fabienne Suter

Andrea Fischbacher

Maria Riesch

Alexandra Meissnitzer

Renate Götschl

Elisabeth Görgl

Lindsey Vonn

Maria Holaus

Nicole Hosp im Ziel

Premierensieg für Fischbacher und Suter - Riesch hat Kristall im Visier

Ski2b/sid am 10.02.2008 - 14:52 Uhr

Maria Riesch hat es fast geschafft. Die 23-Jährige raste beim Super-G im italienischen Sestriere als Dritte zum sechsten Mal in diesem Weltcup-Winter auf das Podium und baute ihre Führung in der Disziplinwertung aus. Beim letzten Rennen am 13. März in Bormio reicht Riesch Platz vier, um als vierte Deutsche die kleine Kristallkugel im Super-G zu holen.

Sieg war nicht mehr drin
"Vor der Saison hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich um eine Kugel mitreden könnte", sagte Riesch mit breitem Lächeln. Dass sie den sechsten Weltcuperfolg ihrer Karriere um nur 0,24 Sekunden verpasste, tat ihr nicht weh: "Mit meiner hohen Startnummer war der Sieg nicht mehr drin. Außerdem ist der Podestplatz super." Riesch war die einzige Spitzenläuferin, die an die Bestzeit herankam.

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Spannung im Gesamtweltcup
Auch im Gesamtweltcup bleibt Riesch am Ball. Vorne ist es dabei so spannend wie selten zuvor, denn das Spitzenduo ist nach dem Super-G punktgleich. Mit 881 Punkten liegt Riesch 102 Zähler hinter Lindsey Vonn (USA) und der Österreicherin Nicole Hosp. Hosp kam heute als 14. zwei Plätze vor Vonn ins Ziel - beide waren mit dieser Ausbeute nicht zufrieden. "Der Gesamtweltcup läuft nebenher. Ich halte mich in sicherer Distanz - und wer weiß, was da noch kommt?", sagte Riesch gelassen. Elf Rennen stehen noch aus.

Zeitgleich auf Platz eins
Wie in der Gesamtwertung standen beim Super-G zwei Läuferinnen ganz oben. Die Österreicherin Andrea Fischbacher und Fabienne Suter (Schweiz) fuhren in 1:21,06 Minuten zeitgleich zum jeweils ersten Weltcup-Sieg. Riesch hatte 0,24 Sekunden Rückstand, Gina Stechert (Oberstdorf) kam nach Platz 26 in der Abfahrt auf Rang 34. Die beiden Siegerinnen profitierten dabei auch von der frühen Startnummer. Direkt nach der Fahrt Fischbachers folgten zwei längere Unterbrechungen, danach konnte nur noch Riesch mit einer einwandfreien Fahrt sich der Bestzeit nähern.

Wieder Knieverletzung für Holaus
Das Rennen wurde von einem schweren Sturz der Österreicherin Maria Holaus überschattet. Die Tirolerin kam nach einem Fahrfehler von der Piste ab, überschlug sich und landete im Fangzaun. Holaus war kurze Zeit bewusstlos und hat sich nach einer ersten Diagnose eine Knieverletzung zugezogen. Sie wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus von Turin gebracht. Kurz vor Holaus war bereits Fränzi Aufdenblatten durch die Fangzäune gerauscht, hatte aber Glück und blieb unverletzt. Mit Emily Brydon stürzte noch eine weitere Mitfavoritin, auch sie hatte Glück. Für Holaus ist die neuerliche Verletzung besonders bitter - sie hat bereits drei Kreuzbandrisse zu überstehen gehabt.

Komfortabler Vorsprung
Riesch geht mit 53 Punkten Vorsprung auf die Österreicherin Elisabeth Görgl in das letzte Rennen. "Das ist relativ komfortabel, und ich hoffe, dass es reicht. Es wäre ein toller Erfolg für mich", sagte Riesch. Vor ihr gewannen Marina Kiel (1986), Katja Seizinger (1993-1996/1998) und Hilde Gerg (1997/2002) die Super-G-Wertung für den Deutschen Skiverband (DSV). Bis dahin muss sich die Deutsche aber noch gedulden - erst Mitte März kommt die Entscheidung in Bormio. Das nächste Rennen auf dem Plan ist der Nachtslalom von Zagreb am 15. Februar.


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