Garmisch erhält WM-Zuschlag
Ski2b Redaktion am 25.05.2006 - 20:17 Uhr
Die Bewerbung von Garmisch-Partenkirchen für die Austragung der FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2011 war erfolgreich. Bei der geheimen Abstimmung im portugiesischen Vilamoura stimmte die Mehrheit der Delegierten der Ski-Weltverbandes am Abend des 25. Mai 2006 für den deutschen Bewerber.
Schladming versucht es erneut
Garmisch-Partenkirchen hatte mit dem österreichischen Schladming nur einen Konkurrenten. Am Ende entfielen neun Stimmen auf Garmisch, sechs auf den Mitbewerber. Zuletzt hatten 1978 alpine Weltmeisterschaften auf deutschem Boden stattgefunden, auch damals in Garmisch-Partenkirchen. Außerdem war Garmisch 1936 Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Das unterlegene Schladming will sich nun um die Titelkämpfe 2013 bemühen. Auch der Sieger aus Deutschland hatte sich zuvor fünf Male vergeblich um die Austragung der Ski-WM beworben.
Absage an das ‚Wettbremsen’
Zwei weitere Entscheidungen fällte der FIS-Kongress. So wurde das in den Trainingsläufen erlebte ‚Wettbremsen’ durch eine neue Startreihenfolge abgeschafft. Auch bei Abfahrtsläufen wird nun in umgekehrter Reihenfolge der Top-30 Weltrangliste gestartet – unabhängig von den Trainingsergebnissen. Außerdem wurde die generelle Helmpflicht bei alpinen Rennen beschlossen.
Stimmen zur WM-Vergabe:
DSV-Präsident Alfons Hörmann: "Wir sind sehr glücklich, dieses besondere Ereignis für den alpinen Skisport organisieren zu dürfen. Die Alpine Ski-WM 2011 nach Garmisch-Partenkirchen zu holen, hatte seit Jahren höchste Priorität und war ein zentrales, strategisches Anliegen des Deutschen Skiverbandes. Mit einem neuen zukunftsweisenden Konzept wollen wir mit den FIS Alpinen Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen die Popularität des Skisports weiter steigern. Die Biathlon-Weltmeisterschaften in Oberhof und die Nordische Ski-WM in Oberstdorf haben gezeigt, was für ein unglaubliches Motivationspotenzial bei solch einem sportlichen Großereignis freigesetzt wird. Einen ähnlichen Rückenwind erwarte ich mir dann nun auch für unsere Alpinen. Nicht zuletzt kann diese Entscheidung ein weiterer wichtiger Schritt zu einer denkbaren Olympiabewerbung mit München für 2018 sein."
Miriam Vogt, Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes: "Mit diesem Erfolg werden auch unsere seit Jahren intensiven Anstrengungen im Bereich Nachwuchs des Bayerischen Skiverbandes belohnt. Die Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen werden für uns zusätzlich Ansporn und Motivation sein, das Konzept der „Partnerschulen des Wintersports“ noch intensiver und flächendeckend professionell umzusetzen."
Peter Fischer, OK-Chef und Präsident des SC Garmisch: "Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen. Zu allererst will ich allen Mitstreitern und der gesamten OK-Mannschaft ein riesengroßes Kompliment aussprechen. Was hier im Ski-Club Garmisch über all die Jahre geleistet wurde, ist großartig und wurde heute mit dem Zuschlag der WM endlich belohnt. Seit dem Beginn des FIS Alpinen Weltcups im Jahr 1970 ist Garmisch-Partenkirchen einer der ganz wenigen Orte in der Welt, die bisher in jedem Jahr FIS-Weltcup-Rennen ausgetragen haben. Diese bewährte und erfolgreiche Tradition wollen wir fortführen. Nach den Olympischen Spielen 1936 und den Weltmeisterschaften 1978 freuen wir uns auf das Jahr 2011 und damit auf einen weiteren Höhepunkt des alpinen Skirennsports in Garmisch-Partenkirchen. Wir sind stolz und glücklich, den Zuschlag für die Austragung der FIS-Weltmeisterschaften erhalten zu haben, und werden alles daran setzen, ein außergewöhnliches Festival für den Skisport zu organisieren."
Rosi Mittermaier: "Die WM in Garmisch-Partenkirchen ist Motivation und Belohnung für alle, die sich für den alpinen Skirennsport engagieren. 2011 ist das Ziel, dem wir nun entgegenfiebern."
Christian Neureuther: Die Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen werden die Popularität des Skisports über Deutschlands Grenzen hinaus ungeheuer steigern. Nicht zuletzt der hohe Qualitätsstandard deutscher Fernseh-Produktionen garantiert tolle Bilder, die auf der ganzen Welt die Begeisterung für den Skisport wecken werden."
Maria Riesch: "Ich freue mich total auf die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in meinem Heimatort Garmisch-Partenkirchen. Sie werden sicherlich das absolute Highlight meiner Karriere. Zu wissen, dass man das heimische Publikum, speziell Verwandte und Freunde hinter sich hat, ist ein super Gefühl."
Felix Neureuther: "Mit Kandahar und Gudiberg bin ich von klein auf eng verbunden, da ich dort schon immer viel trainiert habe. Es ist deshalb ein ganz besonders tolles Gefühl, dort in Weltcup-Rennen als Lokalmatador zu starten. Wenn ich mir vorstelle, wie das mit unserem super Publikum bei Weltmeisterschaften sein wird, bekomme ich jetzt schon eine Gänsehaut!"
Schladming versucht es erneut
Garmisch-Partenkirchen hatte mit dem österreichischen Schladming nur einen Konkurrenten. Am Ende entfielen neun Stimmen auf Garmisch, sechs auf den Mitbewerber. Zuletzt hatten 1978 alpine Weltmeisterschaften auf deutschem Boden stattgefunden, auch damals in Garmisch-Partenkirchen. Außerdem war Garmisch 1936 Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Das unterlegene Schladming will sich nun um die Titelkämpfe 2013 bemühen. Auch der Sieger aus Deutschland hatte sich zuvor fünf Male vergeblich um die Austragung der Ski-WM beworben.
Absage an das ‚Wettbremsen’
Zwei weitere Entscheidungen fällte der FIS-Kongress. So wurde das in den Trainingsläufen erlebte ‚Wettbremsen’ durch eine neue Startreihenfolge abgeschafft. Auch bei Abfahrtsläufen wird nun in umgekehrter Reihenfolge der Top-30 Weltrangliste gestartet – unabhängig von den Trainingsergebnissen. Außerdem wurde die generelle Helmpflicht bei alpinen Rennen beschlossen.
Stimmen zur WM-Vergabe:
DSV-Präsident Alfons Hörmann: "Wir sind sehr glücklich, dieses besondere Ereignis für den alpinen Skisport organisieren zu dürfen. Die Alpine Ski-WM 2011 nach Garmisch-Partenkirchen zu holen, hatte seit Jahren höchste Priorität und war ein zentrales, strategisches Anliegen des Deutschen Skiverbandes. Mit einem neuen zukunftsweisenden Konzept wollen wir mit den FIS Alpinen Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen die Popularität des Skisports weiter steigern. Die Biathlon-Weltmeisterschaften in Oberhof und die Nordische Ski-WM in Oberstdorf haben gezeigt, was für ein unglaubliches Motivationspotenzial bei solch einem sportlichen Großereignis freigesetzt wird. Einen ähnlichen Rückenwind erwarte ich mir dann nun auch für unsere Alpinen. Nicht zuletzt kann diese Entscheidung ein weiterer wichtiger Schritt zu einer denkbaren Olympiabewerbung mit München für 2018 sein."
Miriam Vogt, Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes: "Mit diesem Erfolg werden auch unsere seit Jahren intensiven Anstrengungen im Bereich Nachwuchs des Bayerischen Skiverbandes belohnt. Die Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen werden für uns zusätzlich Ansporn und Motivation sein, das Konzept der „Partnerschulen des Wintersports“ noch intensiver und flächendeckend professionell umzusetzen."
Peter Fischer, OK-Chef und Präsident des SC Garmisch: "Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen. Zu allererst will ich allen Mitstreitern und der gesamten OK-Mannschaft ein riesengroßes Kompliment aussprechen. Was hier im Ski-Club Garmisch über all die Jahre geleistet wurde, ist großartig und wurde heute mit dem Zuschlag der WM endlich belohnt. Seit dem Beginn des FIS Alpinen Weltcups im Jahr 1970 ist Garmisch-Partenkirchen einer der ganz wenigen Orte in der Welt, die bisher in jedem Jahr FIS-Weltcup-Rennen ausgetragen haben. Diese bewährte und erfolgreiche Tradition wollen wir fortführen. Nach den Olympischen Spielen 1936 und den Weltmeisterschaften 1978 freuen wir uns auf das Jahr 2011 und damit auf einen weiteren Höhepunkt des alpinen Skirennsports in Garmisch-Partenkirchen. Wir sind stolz und glücklich, den Zuschlag für die Austragung der FIS-Weltmeisterschaften erhalten zu haben, und werden alles daran setzen, ein außergewöhnliches Festival für den Skisport zu organisieren."
Rosi Mittermaier: "Die WM in Garmisch-Partenkirchen ist Motivation und Belohnung für alle, die sich für den alpinen Skirennsport engagieren. 2011 ist das Ziel, dem wir nun entgegenfiebern."
Christian Neureuther: Die Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen werden die Popularität des Skisports über Deutschlands Grenzen hinaus ungeheuer steigern. Nicht zuletzt der hohe Qualitätsstandard deutscher Fernseh-Produktionen garantiert tolle Bilder, die auf der ganzen Welt die Begeisterung für den Skisport wecken werden."
Maria Riesch: "Ich freue mich total auf die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in meinem Heimatort Garmisch-Partenkirchen. Sie werden sicherlich das absolute Highlight meiner Karriere. Zu wissen, dass man das heimische Publikum, speziell Verwandte und Freunde hinter sich hat, ist ein super Gefühl."
Felix Neureuther: "Mit Kandahar und Gudiberg bin ich von klein auf eng verbunden, da ich dort schon immer viel trainiert habe. Es ist deshalb ein ganz besonders tolles Gefühl, dort in Weltcup-Rennen als Lokalmatador zu starten. Wenn ich mir vorstelle, wie das mit unserem super Publikum bei Weltmeisterschaften sein wird, bekomme ich jetzt schon eine Gänsehaut!"
Weiterführende Informationen:
| FIS Homepage | |
| Skiclub Garmisch |
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