Die Olympischen Winterspiele in Turin sind vorbei und ich möchte hiermit ein persönliches Fazit ziehen und Euch an meinen Eindrücken und Erlebnissen teilhaben lassen.
Beste Saisonleistung bei Olympia
Sportlich gesehen bin ich mit meinen Plazierung sehr zufrieden, da ich bei solch einem Großereignis noch nie so gut abgeschnitten habe. Es ist der Traum eines jeden Sportlers einmal bei Olympischen Spielen dabei zu sein und ich hab mich kurz vor Weihnachten dafür qualifiziert. Natürlich kämpft jeder um eine Medaille und es ist leider nur diesen drei vergönnt, aber ich habe bei meinen Rennen mein Bestes gegeben und ich bin auch ein klein wenig stolz, daß ich nicht die Nerven verloren habe und mit meine zwei besten Saisonresultate gefahren bin. Leider hat es nicht ganz für die ersten Drei gereicht.
Die Spiele genießen
Im Vorfeld habe ich mir das Ziel gesetzt, neben den Wettkämpfen, die höchste Konzentration und vollen Einsatz von mir abverlangten auch die Olympischen Spiele, mit allem was dazu gehört, zu genießen. Ich wollte unbedingt bei der Eröffnungsfeier dabei sein, da es dort für mich dann auch wirklich los ging und das olympische Fieber geweckt wurde. Im Olympischen Dorf zu wohnen war ein weiters Highlight, auch wenn das warme Wasser auf sich warten ließ. Jedoch andere Sportler kennen zu lernen und die Möglichkeit zu haben, mit einigen zu quatschen, die ich sonst nie zu Gesicht bekomme, war eine weitere schöne Erinnerung. Auch, dass mein Vater, mein Bruder, unser Bürgermeister und ein kleiner Kreis meines Fanclubs beim Abfahrtsrennen dabei waren, hat mich sehr gefreut.
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Viel positive Resonanz nach der Abfahrt
Leider hat mich meine Erkältung daran gehindert auch andere Bewerbe anzusehen. Ich wollte nach Bardonecchia fahren, beim Boardercross dabei sein und unseren Fahrern die Daumen drücken. An diesem Tag mußte ich das Bett hüten, habe es aber im Fernsehen mitverfolgt.
Das allerschönste und das, was mir wahrscheinlich auch lange in Erinnerung bleiben wird, waren die vielen SMS, Glückwünsche und Gästebucheinträge, die ich nach meinen sechsten Platz in der Abfahrt erhalten habe. Es war zwar keine Medaille, aber es haben sich trotzdem sehr viele für mich und mit mir gefreut. Einen Empfang, den sowohl Wagneritz, mein Heimatdorf und auch die Gemeinde Rettenberg für mich gemacht haben, hat mir noch mal verdeutlicht, wie viele Daumen mir gedrückt wurden und mit mir mitgezittert haben. Dafür möchte ich mich bei all meinen Fans bedanken.
Jetzt stehen noch drei Rennen in dieser Saison an und ich hoffe, an die guten Resultate anknüpfen zu können.