Specials Eventspecials Ski Cross Winter X-Games

Karin Huttary und Lars Lewen

Rollers

Start der X-Games 2006

Laurent Favre

Die Winter X-Games 2006 im Rückblick

Ski2b Redaktion am 02.02.2006 - 09:21 Uhr

Über 230 Athleten haben sich insgesamt bei den zehnten Winter X-Games in Buttermilk Mountain bei Aspen eingefunden, um unter anderem in den Kategorien Skicross, SuperPipe und Slopestyle ihre Besten zu küren. Was bleibt neben den sportlichen Höhepunkten von den X-Games? Vor allem jede Menge Schnee, der einige Wettbewerbe stark erschwerte. Im Skicross setzten sich die europäischen Racer durch, im Freestyle konnten die Nordamerikaner jubeln. Hier ist ein Überblick über die Ski-Wettbewerbe des Großereignisses.

Skicross: Gold an Lewen und Huttary
Bei den Skicrossern mussten sich die europäischen Stars nicht nur an den trockenen Schnee in den Rocky Mountains gewöhnen, der einige Athleten doch vor einige Materialprobleme stellte. Die Veranstalter hatten ein Piste gebaut, die direkt nach dem Start die erste Schwierigkeit aufwies - Roller, Steilkurven und Sprünge in XXL waren das Markenzeichen des anspruchsvollen Kurses. Am Ende siegten aber dennoch die Europäer. Karin Huttary (AUT) und Lars Lewen (SWE) holten sich ihr jeweils zweites Gold bei den X-Games. Dabei verwies Lewen die Amerikaner Reggie Crist und Chris del Bosco auf die Plätze, Huttary kam vor der Überraschungszweiten Gro Kvinlog aus Norwegen und ihrer französischen Dauerrivalin Ophelie David ins Ziel.

Favoritensiege in der SuperPipe
Grete Eliassen aus Norwegen konnte im SuperPipe Wettbewerb der Damen ihren Titel vom Vorjahr verteidigen. Auf einer durch frischen Neuschnee äußerst langsamen Unterlage kam die Vorjahressiegerin am besten zurecht und holte somit erneut Gold. Hinter ihr landeten Sarah Burke (USA), die bereist im Vorjahr Silber gewann, und die Französin Marie Martinod-Routin. Bei den Herren holte der Amerikaner Tanner Hall sich den Titel, überraschend kam der Franzose Laurent Favre auf den zweiten Platz. Erst dahinter platzierte sich der Titelverteidiger Simon Dumont aus den USA.

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Slopestyle Wettbewerb verkürzt
Beim Slopestyle hatte der Wettergott in diesem Jahr kein Einsehen und ließ immer mehr Neuschnee auf die Piste herabschneien. Dadurch stand der Contest kurz vor der Absage. Nach Absprache der Richter mit den Sportlern entschied man sich schließlich, einfach zwei Sprünge über den als Abschluss gedachten Kicker auszuführen. Diesen Big Air-ähnlichen Wettbewerb entschied der Kanadier TJ Schiller zu seinen Gunsten, vor seinem Landsmann Charles Gagnier. Auf den Bronzerang kam der Norweger Andreas Hatveit.


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