Rainer Schönfelder: "Im Rahmen des Möglichen das Beste draus gemacht..."
Schönfelder Media am 15.01.2008 - 13:16 Uhr
präsentiert diese Kolumne
Nach dem Ausfall in der Superkombi auf dem Weg zum Sieg hat Rainer Schönfelder im Slalom von Wengen mit Platz 16 das Bestmögliche aus der Situation gemacht. - „Diesmal haben verschiedene Faktoren zusammengespielt und mir Grenzen gesetzt. Das galt es zu akzeptieren und im Rahmen des Möglichen das Beste draus zu machen – das ist für mich mit dem 16. Platz und der 6. Zeit im 2. Durchgang absolut gelungen. Wengen ist vorbei – ich schaue nach Kitzbühel, das heuer für mich Top-Highlight aus mehreren Gründen ist.“
Das Beste aus dem schwierigen Rennen herausgeholt
„Ich bin in einer Phase, in der es drum geht, wieder ein solides Fundament zu haben, auf dem absolute Spitzenleistungen möglich sind“, sagt Rainer Schönfelder. In so einer Phase sei ein Ausfall auf dem Weg zum möglichen Sieg natürlich bitter gewesen und vielleicht auch nicht ganz ohne Nachwirkung für den Slalom geblieben. Aber: „Ich bin meinem Konzept treu geblieben, einen guten zweiten Durchgang gefahren und als 16. zweitbester Österreicher geworden in einem schwierigen Rennen. Damit bin ich sehr zufrieden gemessen am für mich Machbaren an diesem Tag“, bilanziert Rainer Schönfelder.
Anzeige
Mein Konzept ist und bleibt: Gute Ergebnisse schreiben
Am großen Bild, so Rainer Schönfelder, habe sich nichts geändert: Es gelte einem eingeschlagenen Weg zu folgen, gute Ergebnisse zu schreiben, ein Fundament zu bauen, das trägt und das absolute Top-Leistungen erst möglich macht. Schönfelder: „Ich darf ja nicht vergessen, von wo ich komme – dieser ganze Winter ist ja ein Comeback-Jahr. Ein doppeltes, weil ich ja im Dezember auch verletzt war – in diesem Rahmen sehe ich die Rennen und meine Leistungen und in diesem Rahmen kann ich mehr als zufrieden mit meinen Leistungen sein. Eine super Abfahrt gefahren, bis zum Ausfall einen sehr guten Slalomdurchgang in der Super-Kombi, einen Slalomdurchgang als Reaktion auf den Ausfall und ein paar andere Parameter zu verhalten, den zweiten dann wieder mit einer sehr guten Zeit trotz schwerem Fehler, das ist gut genug für den Moment.“
Kitz kommt: Mein Debüt auf der Streif, mein Rennen mit Freunden
Allzu viel Energie will Rainer Schönfelder in die Nachbereitung von Wengen nicht investieren: „Jetzt kommt Kitzbühel. Und mein Debüt auf der Streif, auf das ich mich sehr freue, weil ich mich im Moment extrem wohl auf der Abfahrt fühle. Bei meiner ersten Hahnenkammabfahrt habe ich den besten Support, den man sich denken kann: Das gesamte Top-Management der Hypo Group Alpe Adria, die heuer nicht nur mich, sondern auch die Rennen sponsern, meine langjährigen Partner – alle werden sie da sein und für mich die Daumen halten. Das ist ein tolles Gefühl…“