Abfahrt der Herren in Kitzbühel 2006
Ski2b Redaktion am 22.01.2006 - 09:51 Uhr
Ski2b:
Mausefalle, Hausbergkante - heute steht die Streif auf dem Programm, die wohl schwierigste Abfahrt der Welt. Um 11.30 Uhr starten die Herren in Kitzbühel.
Ski2b:
Es ist soweit: In einer halben Stunde beginnt der Klassiker schlechthin - die Abfahrt der Herren auf der Streif.
Ski2b:
51 Fahrer stellen sich heute der wohl schwierigsten Abfahrt der Welt. Bis zu 85 Prozent Gefälle stehen vor ihnen.
Ski2b:
Doch wer einmal auf der Streif siegt, gehört zweifelsohne zu den Besten seines Faches. Hier gibt es keine Zufallsgewinner.
Ski2b:
Es gehört vielmehr eine Menge Mut dazu, sich in Kitzbühel in die Tiefe zu stürzen.
Ski2b:
Leider hat erneut kein deutscher Fahrer für die Abfahrt gemeldet. Dennoch können wir uns auf ein tolles Rennen freuen.
Ski2b:
Gerade wird vermeldet, dass wegen starken Windes der Start des Rennens heute nach unten verlegt wird. Die Mausefalle fällt damit weg.
Ski2b:
Schade für die Fans, aber die Sicherheit der Fahrer hat natürlich oberste Priorität.
Ski2b:
Kommen wir zu den Favoriten: Hermann Maier hat bereits gestern seine Klasse bewiesen. Er gewann den Super-G.
Ski2b:
Zudem haben die Österreicher beim Heimrennen mit Michael Walchhofer und Fritz Strobl weitere Siegfahrer in ihren Reihen.
Ski2b:
Beide führen derzeit die Abfahrts-Wertung des Weltcups vor Daron Rahlves an, wobei Strobl derzeit ganz vorne liegt.
Ski2b:
Der Amerikaner Rahlves ist derzeit in Topform und liegt auch im Gesamtweltcup auf Rang zwei, hinter Benjamin Raich.
Ski2b:
Bode Miller konnte gestern nicht überzeugen. Er verfuhr sich förmlich beim Super-G und fiel aus.
Ski2b:
Vielleicht macht aber auch der Liechtensteiner Marco Büchel den Top-Stars einen Strich durch die Rechnung.
Ski2b:
Es hat heute noch etwas Neuschnee in Kitzbühel gegeben, die Piste wird also nicht so hart präpariert sein.
Ski2b:
Die Verlegung des Starts hat nun eine leichte Verzögerung zur Folge. Aber in etwa zehn Minuten geht es los.
Ski2b:
Los geht es nun vom Boden der Mausefalle. Erste Vorfahrer befinden sich nun auf dem Kurs.
Ski2b:
Die weiteren Kriterien dieser Strecke haben es immer noch in sich, auch ohne die Mausefalle.
Ski2b:
Steilhang, Seidelhang, Lärchenschuss, Hausberg und Traverse erwarten die Fahrer.
Ski2b:
Der zu bewältigende Höhenunterschied beträgt immer noch 745 Meter bei einer Gesamtlänge von knapp drei Kilometern.
Ski2b:
Nachdem zwei von drei Trainingsläufen auf der Streif wegen des massiven Schneefalls der letzten Tage ausfallen mussten ...
Ski2b:
... starten die Läufer heute in umgekehrter Reihenfolge der Weltrangliste. Die Favoriten kommen also mit den Startnummern 20 bis 30.
Ski2b:
Jetzt geht es los. Andreas Buder aus Österreich macht den Auftakt und wird die erste Zeit setzen.
Ski2b:
Buder steht bei den Kriterien Hausbergkante und Zielsprung doch etwas wacklig auf den Beinen und ist froh, nun im Ziel zu sein.
Ski2b:
Francois Bourque, der junge Kanadier, patzt direkt bei der Ausfahrt zum Steilhang. Und er hat weitere Probleme ...
Ski2b:
... da muss er noch Lehrgeld bezahlen. Bourque hat über zwei Sekunden Rückstand auf Buder im Ziel.
Ski2b:
Der Franzose Dalcin fährt voll auf Zug, berührt fast die Fangnetze, fällt aber beim Gleitstück zurück.
Ski2b:
In der Traverse sieht Dalcin auch nicht gut aus, da stimmt die Linie nicht. Rang zwei vorerst für ihn.
Ski2b:
Patrick Järbyn hat mit 36 Jahren alle Erfahrung, um hier auf der Streif zu bestehen. Kann er es umsetzen?
Ski2b:
Das ist keine aggressive Fahrt des Schweden, der an jeder Passage Zeit auf Buder verliert und im Ziel Dritter ist.
Ski2b:
Oje - Manuel Osborne-Paradis verfährt sich hier beinahe. Das ist wohl eher eine Sommerlinie des Kanadiers. Entsprechend groß ist sein Rückstand im Ziel.
Ski2b:
Auch Alessandro Fattori kann Buders Zeit hier nicht gefährden. Dabei geht es für ihn noch um die Olympia-Qualifikation.
Ski2b:
2,5 Sekunden fehlen Fattori im Ziel. Das ist wohl zu viel. Die nächsten drei Fahrer starten nicht.
Ski2b:
Lasse Kjus und Jürg Grünenfelder meldeten sich krank, Kjetil Andre Aamodt wurde Vater! Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle.
Ski2b:
Inzwischen schiebt sich der Brite Finlay Mickel auf den dritten Platz vor. Nun geht es in die ÖSV-interne Olympia-Ausscheidung.
Ski2b:
Andreas Schifferer bewirbt sich auf der Streif um einen Startplatz bei Olympia. Kann er zunächst Buder schlagen?
Ski2b:
Guter unterer Teil, vor allem in der Traverse findet Schifferer die bessere Linie. Aber im Lärchenschuss hatte er zuvor verloren.
Ski2b:
Yannick Bertrand kann die Österreicher nicht gefährden. Auch bei der Geschwindigkeit liegt er hinten - 'nur' 133 km/h.
Ski2b:
Didier Cuche ist auf der Streif. Oben sehr gut unterwegs, verliert er ab dem Gleitstück und im Lärchenschuss.
Ski2b:
Im Zielschuss kann Cuche etwas aufholen und kommt noch auf den zweiten Platz. Er freut sich und ballt die Faust!
Ski2b:
Kurt Sulzenbacher verpatzt die Steilhang-Ausfahrt und nutzt die Fangzäune als Bande, um im Rennen zu bleiben.
Ski2b:
Das kann der Italiener nicht mehr aufholen. Er riskiert auch nicht mehr alles und belegt vorerst Rang acht.
Ski2b:
Was kann der Weltcup-Führende Benjamin Raich hier erreichen? Das sieht gar nicht schlecht aus für den Top-Techniker.
Ski2b:
Raich fliegt fast ins Ziel, der weiteste Zielsprung bislang. Und der Österreicher kommt auf Platz zwei - zeitgleich mit Cuche.
Ski2b:
Aksel-Lund Svindal fährt oben sehr stark, verliert aber den Vorsprung im Gleitstück wieder.
Ski2b:
Weiter Ausritt beim Hausberg! Svindal lässt sich treiben, verliert aber viel Speed und damit auch Zeit. Nur Rang neun für den Norweger.
Ski2b:
Nach 15 Fahrern führt immer noch Andreas Buder vor den zeitgleichen Raich und Cuche.
Ski2b:
Antoine Deneriaz spielt hier seine Gleiterfähigkeiten aus. Aber wie kommt er durch den Lärchenschuss?
Ski2b:
Gute Leistung des Franzosen, der sich damit auf Rang zwei vorschiebt. Jetzt kommt Peter Fill, der Zweite von gestern.
Ski2b:
Fill hat aber im Lärchenschuss heute Probleme und kann seine Leistung von gestern nicht bestätigen. Platz zehn für den Italiener.
Ski2b:
Ambrosi Hoffmann kann von der ersten Zwischenzeit an nicht überzeugen. Die Bestzeit von Buder steht noch immer.
Ski2b:
Christoph Gruber konnte zuletzt nicht überzeugen. Auch er muss vor Olympia noch Leistung zeigen. Zwischenbestzeit oben für ihn!
Ski2b:
Gruber verliert im Gleitstück eine halbe Sekunde - das ist zuviel für einen Mann seiner Klasse. Gute Traverse von Gruber ...
Ski2b:
... doch es reicht nicht. Platz sechs im Ziel, bereits drei Österreicher waren schneller als er.
Ski2b:
Klaus Kröll hat gestern überzeugt. Die Strecke liegt ihm also. Der Ski ist schnell - aber die Zeit stimmt nicht.
Ski2b:
Kröll kann unten - wie viele vor ihm - auf Buder noch aufholen. Aber auch er kann den Landsmann nicht gefährden.
Ski2b:
Noch zwei Schweizer Asse stehen oben. Didier Defago macht den Auftakt - und er ist schnell! Das wird ganz eng ...
Ski2b:
... die Traverse war nicht perfekt, aber schnell und Defago ist vorne! Der Schweizer freut sich im Ziel lautstark.
Ski2b:
Erik Guay muss hier wohl erstmal Erfahrung sammeln - oder kann er seine Topleistungen von zuletzt auch auf der Streif bringen?
Ski2b:
Tiefe Hocke, 135 km/h, ein weiter Satz beim Zielsprung - Erik Guay ist ein Teufelskerl und übernimmt die Spitze.
Ski2b:
Damit liegt Guay nun vor Didier Defago und Andreas Buder. Jetzt folgt Kristian Ghedina, der hier bereits gewinnen konnte.
Ski2b:
Vor zwei Jahren sorgte Ghedina mit einer Grätsche beim Zielsprung für das größte Spektakel.
Ski2b:
Der Italiener hat Vorsprung! Bringt er das ins Ziel? Knapp verpasst er die Bestzeit und wird Dritter. Die Traverse war nicht perfekt.
Ski2b:
Jetzt Bruno Kernen, der sich in Wengen sehr über seinen Ausfall geärgert hat. Hier liegt er vorne!
Ski2b:
Sein Tempo ist nicht das höchste, aber das muss nichts heißen. Doch in der Traverse verschlägt es ihm die Ski - nur Rang elf.
Ski2b:
Jetzt aber Hermann Maier auf seiner Hausstrecke - kann er hier erneut gewinnen?
Ski2b:
Aber das Gleitstück ist heute eine Schwachstelle von Maier. Das kann er kaum aufholen. Nur Rang 14 für den Herminator.
Ski2b:
Marco Büchel, der Sieger von Gröden, ist nun auf der Strecke. Und er ist schnell oben! Büchel hat fünf Zehntel Vorsprung!
Ski2b:
Gute Linie in der Traverse, aber nicht die perfekte Hocke. Doch Büchel reißt im Ziel die Arme hoch: Er ist klar vorne!
Ski2b:
Das war eine starke Vorstellung von Büchel. Kann Bode Miller da herankommen? Der amtierende Weltmeister greift an ...
Ski2b:
... es ist wieder ein Miller-Ritt. Innenlage, die Hand im Schnee und dennoch ist er schnell - aber nicht schnell genug.
Ski2b:
Rang zwei aber immerhin für Miller. Jetzt kommt Daron Rahlves, der eigentlich noch stärker einzuschätzen ist.
Ski2b:
Aber der Amerikaner reitet ein, zwei Mal zu weit weg von der Ideallinie. Unten aber fährt Rahlves wie auf Schienen ...
Ski2b:
... und landet vor Miller auf dem zweiten Rang. Büchel bleibt vorne. Jetzt Fritz Strobl, der das einzige Training gewann.
Ski2b:
Aber das ist nicht das Rennen des Fritz Strobl! Gleich mehrere Fehler werfen den Österreicher zurück - da stürzt er!
Ski2b:
Vor dem Steilhang kommt er im Sprung in Rücklage und fällt, doch er kann im Steilhang wieder auf die Skier kommen!
Ski2b:
Sensationell wie Strobl diese Situation gemeistert hat. Er fährt ins Ziel - natürlich mit hohem Rückstand, aber gesund.
Ski2b:
Jetzt kann nur noch Michael Walchhofer den Sieg von Marco Büchel verhindern. Walchhofer liegt vor dem Gleitstück zurück.
Ski2b:
Die Seidelalm hat Walchhofer perfekt genommen und ist auf einmal vorne - wie kommt er durch Hausberg und Traverse?
Ski2b:
Das Publikum tobt und schreit Walchhofer ins Ziel - und es reicht für den Österreicher! Fünf Hundertstel liegt er vorne.
Ski2b:
Was für ein spannendes Finale auf der Streif! Walchhofer gewinnt hauchdünn vor Büchel, der sofort gratuliert.
Ski2b:
Der Sieger lässt sich im Zielraum feiern. Dritter wird heute Daron Rahlves aus den USA.
Ski2b:
Emotionen pur waren das - und ein Finish ganz im Sinne der gastgebenden Österreicher.
Ski2b:
Das Rennen geht mit Hannes Reichelt weiter, der gestern beim Super-G Dritter wurde.
Ski2b:
Reichelt wird 16. ein weiteres gutes Ergebnis für den jungen Österreicher.
Ski2b:
Um den Sieg geht es jetzt nicht mehr. Konrad Hari landet auf dem 18. Platz, Steven Nyman (USA) wird 23.
Mausefalle, Hausbergkante - heute steht die Streif auf dem Programm, die wohl schwierigste Abfahrt der Welt. Um 11.30 Uhr starten die Herren in Kitzbühel.
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Es ist soweit: In einer halben Stunde beginnt der Klassiker schlechthin - die Abfahrt der Herren auf der Streif.
Ski2b:
51 Fahrer stellen sich heute der wohl schwierigsten Abfahrt der Welt. Bis zu 85 Prozent Gefälle stehen vor ihnen.
Ski2b:
Doch wer einmal auf der Streif siegt, gehört zweifelsohne zu den Besten seines Faches. Hier gibt es keine Zufallsgewinner.
Ski2b:
Es gehört vielmehr eine Menge Mut dazu, sich in Kitzbühel in die Tiefe zu stürzen.
Ski2b:
Leider hat erneut kein deutscher Fahrer für die Abfahrt gemeldet. Dennoch können wir uns auf ein tolles Rennen freuen.
Ski2b:
Gerade wird vermeldet, dass wegen starken Windes der Start des Rennens heute nach unten verlegt wird. Die Mausefalle fällt damit weg.
Ski2b:
Schade für die Fans, aber die Sicherheit der Fahrer hat natürlich oberste Priorität.
Ski2b:
Kommen wir zu den Favoriten: Hermann Maier hat bereits gestern seine Klasse bewiesen. Er gewann den Super-G.
Ski2b:
Zudem haben die Österreicher beim Heimrennen mit Michael Walchhofer und Fritz Strobl weitere Siegfahrer in ihren Reihen.
Ski2b:
Beide führen derzeit die Abfahrts-Wertung des Weltcups vor Daron Rahlves an, wobei Strobl derzeit ganz vorne liegt.
Ski2b:
Der Amerikaner Rahlves ist derzeit in Topform und liegt auch im Gesamtweltcup auf Rang zwei, hinter Benjamin Raich.
Ski2b:
Bode Miller konnte gestern nicht überzeugen. Er verfuhr sich förmlich beim Super-G und fiel aus.
Ski2b:
Vielleicht macht aber auch der Liechtensteiner Marco Büchel den Top-Stars einen Strich durch die Rechnung.
Ski2b:
Es hat heute noch etwas Neuschnee in Kitzbühel gegeben, die Piste wird also nicht so hart präpariert sein.
Ski2b:
Die Verlegung des Starts hat nun eine leichte Verzögerung zur Folge. Aber in etwa zehn Minuten geht es los.
Ski2b:
Los geht es nun vom Boden der Mausefalle. Erste Vorfahrer befinden sich nun auf dem Kurs.
Ski2b:
Die weiteren Kriterien dieser Strecke haben es immer noch in sich, auch ohne die Mausefalle.
Ski2b:
Steilhang, Seidelhang, Lärchenschuss, Hausberg und Traverse erwarten die Fahrer.
Ski2b:
Der zu bewältigende Höhenunterschied beträgt immer noch 745 Meter bei einer Gesamtlänge von knapp drei Kilometern.
Ski2b:
Nachdem zwei von drei Trainingsläufen auf der Streif wegen des massiven Schneefalls der letzten Tage ausfallen mussten ...
Ski2b:
... starten die Läufer heute in umgekehrter Reihenfolge der Weltrangliste. Die Favoriten kommen also mit den Startnummern 20 bis 30.
Ski2b:
Jetzt geht es los. Andreas Buder aus Österreich macht den Auftakt und wird die erste Zeit setzen.
Ski2b:
Buder steht bei den Kriterien Hausbergkante und Zielsprung doch etwas wacklig auf den Beinen und ist froh, nun im Ziel zu sein.
Ski2b:
Francois Bourque, der junge Kanadier, patzt direkt bei der Ausfahrt zum Steilhang. Und er hat weitere Probleme ...
Ski2b:
... da muss er noch Lehrgeld bezahlen. Bourque hat über zwei Sekunden Rückstand auf Buder im Ziel.
Ski2b:
Der Franzose Dalcin fährt voll auf Zug, berührt fast die Fangnetze, fällt aber beim Gleitstück zurück.
Ski2b:
In der Traverse sieht Dalcin auch nicht gut aus, da stimmt die Linie nicht. Rang zwei vorerst für ihn.
Ski2b:
Patrick Järbyn hat mit 36 Jahren alle Erfahrung, um hier auf der Streif zu bestehen. Kann er es umsetzen?
Ski2b:
Das ist keine aggressive Fahrt des Schweden, der an jeder Passage Zeit auf Buder verliert und im Ziel Dritter ist.
Ski2b:
Oje - Manuel Osborne-Paradis verfährt sich hier beinahe. Das ist wohl eher eine Sommerlinie des Kanadiers. Entsprechend groß ist sein Rückstand im Ziel.
Ski2b:
Auch Alessandro Fattori kann Buders Zeit hier nicht gefährden. Dabei geht es für ihn noch um die Olympia-Qualifikation.
Ski2b:
2,5 Sekunden fehlen Fattori im Ziel. Das ist wohl zu viel. Die nächsten drei Fahrer starten nicht.
Ski2b:
Lasse Kjus und Jürg Grünenfelder meldeten sich krank, Kjetil Andre Aamodt wurde Vater! Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle.
Ski2b:
Inzwischen schiebt sich der Brite Finlay Mickel auf den dritten Platz vor. Nun geht es in die ÖSV-interne Olympia-Ausscheidung.
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Andreas Schifferer bewirbt sich auf der Streif um einen Startplatz bei Olympia. Kann er zunächst Buder schlagen?
Ski2b:
Guter unterer Teil, vor allem in der Traverse findet Schifferer die bessere Linie. Aber im Lärchenschuss hatte er zuvor verloren.
Ski2b:
Yannick Bertrand kann die Österreicher nicht gefährden. Auch bei der Geschwindigkeit liegt er hinten - 'nur' 133 km/h.
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Didier Cuche ist auf der Streif. Oben sehr gut unterwegs, verliert er ab dem Gleitstück und im Lärchenschuss.
Ski2b:
Im Zielschuss kann Cuche etwas aufholen und kommt noch auf den zweiten Platz. Er freut sich und ballt die Faust!
Ski2b:
Kurt Sulzenbacher verpatzt die Steilhang-Ausfahrt und nutzt die Fangzäune als Bande, um im Rennen zu bleiben.
Ski2b:
Das kann der Italiener nicht mehr aufholen. Er riskiert auch nicht mehr alles und belegt vorerst Rang acht.
Ski2b:
Was kann der Weltcup-Führende Benjamin Raich hier erreichen? Das sieht gar nicht schlecht aus für den Top-Techniker.
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Raich fliegt fast ins Ziel, der weiteste Zielsprung bislang. Und der Österreicher kommt auf Platz zwei - zeitgleich mit Cuche.
Ski2b:
Aksel-Lund Svindal fährt oben sehr stark, verliert aber den Vorsprung im Gleitstück wieder.
Ski2b:
Weiter Ausritt beim Hausberg! Svindal lässt sich treiben, verliert aber viel Speed und damit auch Zeit. Nur Rang neun für den Norweger.
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Nach 15 Fahrern führt immer noch Andreas Buder vor den zeitgleichen Raich und Cuche.
Ski2b:
Antoine Deneriaz spielt hier seine Gleiterfähigkeiten aus. Aber wie kommt er durch den Lärchenschuss?
Ski2b:
Gute Leistung des Franzosen, der sich damit auf Rang zwei vorschiebt. Jetzt kommt Peter Fill, der Zweite von gestern.
Ski2b:
Fill hat aber im Lärchenschuss heute Probleme und kann seine Leistung von gestern nicht bestätigen. Platz zehn für den Italiener.
Ski2b:
Ambrosi Hoffmann kann von der ersten Zwischenzeit an nicht überzeugen. Die Bestzeit von Buder steht noch immer.
Ski2b:
Christoph Gruber konnte zuletzt nicht überzeugen. Auch er muss vor Olympia noch Leistung zeigen. Zwischenbestzeit oben für ihn!
Ski2b:
Gruber verliert im Gleitstück eine halbe Sekunde - das ist zuviel für einen Mann seiner Klasse. Gute Traverse von Gruber ...
Ski2b:
... doch es reicht nicht. Platz sechs im Ziel, bereits drei Österreicher waren schneller als er.
Ski2b:
Klaus Kröll hat gestern überzeugt. Die Strecke liegt ihm also. Der Ski ist schnell - aber die Zeit stimmt nicht.
Ski2b:
Kröll kann unten - wie viele vor ihm - auf Buder noch aufholen. Aber auch er kann den Landsmann nicht gefährden.
Ski2b:
Noch zwei Schweizer Asse stehen oben. Didier Defago macht den Auftakt - und er ist schnell! Das wird ganz eng ...
Ski2b:
... die Traverse war nicht perfekt, aber schnell und Defago ist vorne! Der Schweizer freut sich im Ziel lautstark.
Ski2b:
Erik Guay muss hier wohl erstmal Erfahrung sammeln - oder kann er seine Topleistungen von zuletzt auch auf der Streif bringen?
Ski2b:
Tiefe Hocke, 135 km/h, ein weiter Satz beim Zielsprung - Erik Guay ist ein Teufelskerl und übernimmt die Spitze.
Ski2b:
Damit liegt Guay nun vor Didier Defago und Andreas Buder. Jetzt folgt Kristian Ghedina, der hier bereits gewinnen konnte.
Ski2b:
Vor zwei Jahren sorgte Ghedina mit einer Grätsche beim Zielsprung für das größte Spektakel.
Ski2b:
Der Italiener hat Vorsprung! Bringt er das ins Ziel? Knapp verpasst er die Bestzeit und wird Dritter. Die Traverse war nicht perfekt.
Ski2b:
Jetzt Bruno Kernen, der sich in Wengen sehr über seinen Ausfall geärgert hat. Hier liegt er vorne!
Ski2b:
Sein Tempo ist nicht das höchste, aber das muss nichts heißen. Doch in der Traverse verschlägt es ihm die Ski - nur Rang elf.
Ski2b:
Jetzt aber Hermann Maier auf seiner Hausstrecke - kann er hier erneut gewinnen?
Ski2b:
Aber das Gleitstück ist heute eine Schwachstelle von Maier. Das kann er kaum aufholen. Nur Rang 14 für den Herminator.
Ski2b:
Marco Büchel, der Sieger von Gröden, ist nun auf der Strecke. Und er ist schnell oben! Büchel hat fünf Zehntel Vorsprung!
Ski2b:
Gute Linie in der Traverse, aber nicht die perfekte Hocke. Doch Büchel reißt im Ziel die Arme hoch: Er ist klar vorne!
Ski2b:
Das war eine starke Vorstellung von Büchel. Kann Bode Miller da herankommen? Der amtierende Weltmeister greift an ...
Ski2b:
... es ist wieder ein Miller-Ritt. Innenlage, die Hand im Schnee und dennoch ist er schnell - aber nicht schnell genug.
Ski2b:
Rang zwei aber immerhin für Miller. Jetzt kommt Daron Rahlves, der eigentlich noch stärker einzuschätzen ist.
Ski2b:
Aber der Amerikaner reitet ein, zwei Mal zu weit weg von der Ideallinie. Unten aber fährt Rahlves wie auf Schienen ...
Ski2b:
... und landet vor Miller auf dem zweiten Rang. Büchel bleibt vorne. Jetzt Fritz Strobl, der das einzige Training gewann.
Ski2b:
Aber das ist nicht das Rennen des Fritz Strobl! Gleich mehrere Fehler werfen den Österreicher zurück - da stürzt er!
Ski2b:
Vor dem Steilhang kommt er im Sprung in Rücklage und fällt, doch er kann im Steilhang wieder auf die Skier kommen!
Ski2b:
Sensationell wie Strobl diese Situation gemeistert hat. Er fährt ins Ziel - natürlich mit hohem Rückstand, aber gesund.
Ski2b:
Jetzt kann nur noch Michael Walchhofer den Sieg von Marco Büchel verhindern. Walchhofer liegt vor dem Gleitstück zurück.
Ski2b:
Die Seidelalm hat Walchhofer perfekt genommen und ist auf einmal vorne - wie kommt er durch Hausberg und Traverse?
Ski2b:
Das Publikum tobt und schreit Walchhofer ins Ziel - und es reicht für den Österreicher! Fünf Hundertstel liegt er vorne.
Ski2b:
Was für ein spannendes Finale auf der Streif! Walchhofer gewinnt hauchdünn vor Büchel, der sofort gratuliert.
Ski2b:
Der Sieger lässt sich im Zielraum feiern. Dritter wird heute Daron Rahlves aus den USA.
Ski2b:
Emotionen pur waren das - und ein Finish ganz im Sinne der gastgebenden Österreicher.
Ski2b:
Das Rennen geht mit Hannes Reichelt weiter, der gestern beim Super-G Dritter wurde.
Ski2b:
Reichelt wird 16. ein weiteres gutes Ergebnis für den jungen Österreicher.
Ski2b:
Um den Sieg geht es jetzt nicht mehr. Konrad Hari landet auf dem 18. Platz, Steven Nyman (USA) wird 23.
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