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Ivica Kostelic

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Ivica Kostelic

Interview mit Ivica Kostelic

Fischer GmbH am 12.02.2008 - 11:55 Uhr

Dritter Platz für Ivica Kostelić beim Slalom in Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Samstag. Dazu drei weitere Podestplätze in der Super-Kombination. Der Kroate, der vor dieser Saison zu Fischer wechselte, präsentiert sich rechtzeitig vor seinem Heimslalom in Zagreb in Topform. Im Interview spricht der 28-Jährige über seine gute Form, das Rennen in Zagreb, den neuen Lochski und darüber, wie sich seine Erfolge auf die Skibegeisterung in Kroatien auswirken.

Ivica, vier Podestplätze innerhalb vier aufeinander folgenden Wochenenden. Rechtzeitig vor deinem Heimslalom in Zagreb bist du in großartiger Form. Was können wir von dir in Zagreb erwarten?
Ich werde in Zagreb so gut ich kann Skifahren. Für mich ist es ein ganz spezielles Rennen und ich bin sehr motiviert, dort mein Bestes zu geben.

Wie würdest du den Hang in Sljeme beschreiben?
Der Hang in Sljeme schaut nicht besonders schwierig aus, aber er ist sehr fordernd. Es gibt nur einen kurzen steilen Teil am Beginn, der Rest ist flach oder mittelsteil. Normalerweise ist es ein ziemlich schneller und langer Kurs, deshalb fordert er einen vor allem körperlich. Es ist sehr wichtig, dass man im letzten Teil konzentriert bleibt, weil man da schon ziemlich müde ist.

Liegt dir der Hang in Sljeme?
Ja, der Hang liegt mir.

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Trainierst du oft dort?
Im Grunde genommen bin ich dort aufgewachsen. Ich trainiere dort, wann immer es möglich ist.

Wann hast du in Sljeme dein letztes Rennen bestritten?
Bei den Kroatischen Meisterschaften 2005.

Wie wird die Stimmung in Zagreb sein?
Das Rennen in Zagreb wird ein großes Happening. Und das nicht nur auf der Piste. Es werden auch Konzerte und andere Veranstaltungen in der Stadt und in Sljeme stattfinden. Viele Zuschauer werden da sein und sie werden für eine großartige Stimmung sorgen.

Welchen Stellenwert hat das Skifahren zurzeit in Kroatien? Ist das Medieninteresse in den vergangenen Wochen aufgrund der starken Leistungen größer geworden?
Zu der Zeit als Janica so erfolgreich war, war das Skifahren sehr beliebt, vielleicht sogar beliebter als Fußball. Nach dem Karriereende von Janica wurde das Interesse geringer. Aber seit meinen erfolgreichen Rennen im Januar und seit den beiden Podestplätzen für Kroatien in Val d’Isère ist jetzt wieder jeder verrückt nach Skifahren. Nach den Rennen in Val d’Isère habe ich ein paar Tage zuhause verbracht und das Interesse der Medien war sehr groß.

Du bist in dieser Saison zum Allrounder geworden. Welche Ziele hast du für die nächste Saison?
Mein Ziel ist nur, dass ich weiterhin so schnell fahre, wie ich nur kann.

Wie erklärst du dir deine großartige Form in dieser Saison?
Wir haben in den vergangenen Saisonen sehr hart gearbeitet. Letzte Saison ist mein Knie, bei dem ich sechs Operationen hatte, besser und besser geworden. Aber ich hatte große Probleme mit meinem Material. Diese Saison läuft es mit meinem Knie sehr gut und mein neues Fischer-Material funktioniert großartig.

Was sagst du zum neuen Lochski von Fischer?
Viele Leute haben mich nach diesem Ski gefragt. Ich habe den Lochski einen Tag vor dem Slalom in Kitzbühel bekommen und ich habe entschieden, ihn im Rennen zu fahren ohne zu testen, weil andere Rennläufer mir gesagt haben, dass er schnell ist. Und schon bei der Premiere in Kitz waren fünf Rennläufer mit dem Lochski unter den Top Ten! Ich glaube, dass der Ski sehr innovativ ist. Ich bin sehr froh darüber, dass Fischer keine Angst vor dem Ausprobieren von Neuem hat und entschlossen ist, auch weiterhin die besten Slalom-Skier der Welt zu bauen.


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