Hilde Gerg gewinnt Abfahrt - Isode Kostner holt Abfahrts-Kristallkugel
Ski2b Redaktion am 08.03.2001 - 10:43 Uhr
Die Weltcup-Finals im schwedischen Åre begannen heute mit der Abfahrt der Damen. Für das deutsche Team endete die Abfahrtsaison mit einer riesigen Überraschung. Hilde Gerg konnte erstmals seit über drei Jahren wieder eine Damenabfahrt gewinnen und siegte in 1.16.56 Min. vor der Italienerin Isolde Kostner (1.16.87 Min.) und der Schweizerin Sylviane Berthod (1.16.97 Min.). Kostner sicherte sich damit den Sieg in der Abfahrtswertung.
Hilde Gerg mit starkem Saisonabschluss:
Hilde Gerg erwies sich bei ihrem letzten Weltcup-Rennen als echte Kämpferin. Gleich vom Start weg auf 1095 Metern legte die 25-jährige Lenggrieserin los wie die Feuerwehr und fuhr nach einer beinahe fehlerfreien Fahrt mit gestoppten 1.16.56 Min. durch das Ziel in 419 Metern Höhe. „Åre liegt mir. Mit der Sicht hatte ich Probleme, aber mittlerweile kann ich mich wieder um die Technik kümmern und muss mich nicht ständig um den ehemals gebrochenen Fuß sorgen. Morgen werde ich mit Blick auf die nächste Saison erstmals wieder Slalom trainieren“, sagte die sympathische Deutsche nach ihrem Sieg beim Saisonausklang.
Kampf um die Abfahrts-Kristallkugel entschieden:
Der Kampf um die Abfahrtskristallkugel ist nun nach dem letzten Weltcup-Downhill der Saison entschieden. Isolde Kostner aus Italien darf sich über den Sieg in der Disziplinenwertung freuen. Zwar erwischte die Südtirolerin keinen Traumlauf, wurde in der Zeit von 1.16.87 Min. aber dennoch Zweite und besiegte mit insgesamt 596 Punkten ihre ärgste Konkurrentin Renate Götschl aus Österreich, die als letzte Läuferin den Wettkampf aufgenommen hatte, dann aber durch einen Flüchtigkeitsfehler im Mittelstück wertvolle Punkte im Kampf um die Gesamtwertung verlor. Denn zum Zeitpunkt ihres Startes stand Isolde Kostner schon als Gewinnerin der Abfahrts-Kristallkugel fest. Zu groß war Götschls Rückstand. Bitter für Götschl allerdings, dass sie die Gelegenheit verpasste, den Punkterückstand auf Janica Kostelic, die nicht an der Abfahrt teilnahm zu verringern. Der Kampf um die Gesamtwertung ist nun völlig offen.
Haltmayr auf Platz 14:
In 1.17.89 Min. fuhr Petra Haltmyr aus Rettenberg im Allgäu die Abfahrt auf der dortigen Olympiapiste hinab. Nach dem hervorragenden Ergebnis in der Lenzerheide (Platz 3 und Platz 4 bei Abfahrt und Super-G) hatte sich die 25-jährige sicherlich ein besseres Resultat erträumt.
Annehmbare Bedingungen:
Nach der frostigen Kälte in der Vorwoche (bis minus 30 Grad) und dem Schneefall in den letzten Tagen kehrte nun eine Wetterberuhigung im schwedischen Åre ein. Einzig die fehlende Sonne sorgte für gewisse Schwierigkeiten bei der Sicht, da die Unebenheiten auf der Piste nicht optimal erkannt werden konnten.
Leichte Piste:
Die Olympia-Damenabfahrt von Åre stellt die Spitzenläuferinnen nicht vor außergewöhnliche Probleme. Zwar hören sich die Namen der einzelnen Abschnitte durchaus gefährlich an, doch können Elchtraverse, Russisprung und Kanonenrohr die Speedelite auf der Damentour nicht erschrecken. Gleitfähigkeiten stehen auf der 2,3 Kilometer langen Strecke eindeutig im Vordergrund.
Hilde Gerg mit starkem Saisonabschluss:
Hilde Gerg erwies sich bei ihrem letzten Weltcup-Rennen als echte Kämpferin. Gleich vom Start weg auf 1095 Metern legte die 25-jährige Lenggrieserin los wie die Feuerwehr und fuhr nach einer beinahe fehlerfreien Fahrt mit gestoppten 1.16.56 Min. durch das Ziel in 419 Metern Höhe. „Åre liegt mir. Mit der Sicht hatte ich Probleme, aber mittlerweile kann ich mich wieder um die Technik kümmern und muss mich nicht ständig um den ehemals gebrochenen Fuß sorgen. Morgen werde ich mit Blick auf die nächste Saison erstmals wieder Slalom trainieren“, sagte die sympathische Deutsche nach ihrem Sieg beim Saisonausklang.
Kampf um die Abfahrts-Kristallkugel entschieden:
Der Kampf um die Abfahrtskristallkugel ist nun nach dem letzten Weltcup-Downhill der Saison entschieden. Isolde Kostner aus Italien darf sich über den Sieg in der Disziplinenwertung freuen. Zwar erwischte die Südtirolerin keinen Traumlauf, wurde in der Zeit von 1.16.87 Min. aber dennoch Zweite und besiegte mit insgesamt 596 Punkten ihre ärgste Konkurrentin Renate Götschl aus Österreich, die als letzte Läuferin den Wettkampf aufgenommen hatte, dann aber durch einen Flüchtigkeitsfehler im Mittelstück wertvolle Punkte im Kampf um die Gesamtwertung verlor. Denn zum Zeitpunkt ihres Startes stand Isolde Kostner schon als Gewinnerin der Abfahrts-Kristallkugel fest. Zu groß war Götschls Rückstand. Bitter für Götschl allerdings, dass sie die Gelegenheit verpasste, den Punkterückstand auf Janica Kostelic, die nicht an der Abfahrt teilnahm zu verringern. Der Kampf um die Gesamtwertung ist nun völlig offen.
Haltmayr auf Platz 14:
In 1.17.89 Min. fuhr Petra Haltmyr aus Rettenberg im Allgäu die Abfahrt auf der dortigen Olympiapiste hinab. Nach dem hervorragenden Ergebnis in der Lenzerheide (Platz 3 und Platz 4 bei Abfahrt und Super-G) hatte sich die 25-jährige sicherlich ein besseres Resultat erträumt.
Annehmbare Bedingungen:
Nach der frostigen Kälte in der Vorwoche (bis minus 30 Grad) und dem Schneefall in den letzten Tagen kehrte nun eine Wetterberuhigung im schwedischen Åre ein. Einzig die fehlende Sonne sorgte für gewisse Schwierigkeiten bei der Sicht, da die Unebenheiten auf der Piste nicht optimal erkannt werden konnten.
Leichte Piste:
Die Olympia-Damenabfahrt von Åre stellt die Spitzenläuferinnen nicht vor außergewöhnliche Probleme. Zwar hören sich die Namen der einzelnen Abschnitte durchaus gefährlich an, doch können Elchtraverse, Russisprung und Kanonenrohr die Speedelite auf der Damentour nicht erschrecken. Gleitfähigkeiten stehen auf der 2,3 Kilometer langen Strecke eindeutig im Vordergrund.
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Petra Haltmayr | |
| Homepage von Renate Götschl | |
| Homepage von Martina Ertl | |
| Homepage von Hilde Gerg |
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