Ein Berg für Gerg - Deutsche dominiert die Doppel-Abfahrt von Saalbach
Ski2b Redaktion am 12.01.2002 - 12:42 Uhr
Hilde Gerg ist in Super-Form. Die WM-Dritte von St. Anton 2001 hat auch die zweite Damenabfahrt von Saalbach-Hinterglemm gewonnen. Bei schlechter Sicht auf der 'Zwölfer-Strecke' lieferte Gerg ein perfektes Rennen ab und benötigte für die Abfahrt insgesamt 1.22,31 Min. Doch es war auch der Tag des ÖSV-Teams. Renate Götschl musste sich nur knapp geschlagen geben. Sie belegte Platz zwei (1:22,36 Min.) vor ihrer Mannschaftskollegin Michaela Dorfmeister (1:22,71 Min.). Rang vier ging an Brigitte Obermoser (Österreich) und die erneut stark fahrende Schwedin Pernilla Wiberg. Beide wurden im Ziel zeitgleich gestoppt.
Der Berg für Gerg:
Doppelsieg binnen 24 Stunden für Hilde Gerg bei den beiden Abfahrten in Saalbach-Hinterglemm. Einen Doppelsieg hatte aus deutscher Sicht zuletzt Katja Seizinger vor Jahren geschafft. Hilde Gerg rückt nun mit ihrem vierten Weltcup-Abfahrtssieg hinter Katja Seizinger auf den zweiten Platz in der ewigen Bestenliste des DSV in dieser Disziplin vor.
Regina Häusl schafft Olympia-Norm:
Aufatmen bei den Trainern von Regina Häusl. Gestern noch stand Häusl bei der ersten Abfahrt quasi neben sich, fuhr verkrampft und gab Anlass zur Sorge. Doch bei der zweiten Abfahrt platzte der Knoten. Mit Rang acht im Endergebnis hat die frühere Weltcup-Abfahrts-Gesamtsiegerin nun als fünfte deutsche Skifahrerin die Nominierung für die Olympischen Spiele in Salt Lake City geschafft.
Martina Ertl vor Kombi-Salom mit Rückstand:
Die Abfahrt hat die Kombinations-Weltmeisterin nur mit Blick auf den morgigen Kombi-Salom bestritten. Dennoch verzagte Ertl auf der Strecke zu sehr, sammelte einen gewaltigen Rückstand an und landete auf Platz 35. Besser sieht es da für Hilde Gerg aus, die morgen mit über zwei Sekunden Vorsprung auf Ertl in den Kombi-Slalom einsteigen wird. Isabelle Huber konnte sich indes über einen Weltcup-Punkt freuen. Sie belegte den 30. Platz.
Stimmung:
Hilde Gerg: "Ich weiß auch nicht was los ist. Es läuft einfach super. Dahinter steckt aber harte Arbeit nach dem Beinbruch. Das Material stimmt und der Kopf ist frei. Das macht den Tick an der Spitze aus. Man muss angreifen. Ich bin eine frechere Linie gefahren als Renate. Das hat unten den Ausschlag gegeben. In dem Teil wo ich es gestern beinahe verloren hatte habe ich es heute gewonnen."
Michaela Dorfmeister: "Ich hab zunächst etwas geschwitzt, doch es geht sich mit dem Stockerlplatz wohl aus. Ich hab mit Hilde gerade geredet, ihr gesagt, na hast Du gerade einen Lauf? Sie weiß es wohl selber nicht. Das ist wie mit dem Hannawald beim Skispringen. Hilde ist momentan die 'Finisherin'. Aber ich werde versuchen ihr Paroli zu bieten."
Regina Häusl: "Das ist ein Schritt nach vorne. Mir geht es drumm, dass ich die Trainingsleistungen ins Rennen umsetzen kann. Das war heute eben schon eher der Fall als gestern. Das macht mir Mut und baut mich auf."
Petra Haltmayr: "Die Sicht war leider bei mir schlecht, es hat geschneit. Gegen das Wetter kann man aber nichts machen. Die Hilde ist jedoch super gefahren."
Martina Ertl: "Ich hab mir keine Punkte für die Abfahrt ausgerechnet, es geht um die Kombination. Der Abstand ist schon etwas groß, die Sicht war leider nicht gut und ich hatte auch das Gefühl das es nicht so recht vorwärts ging."
Der Berg für Gerg:
Doppelsieg binnen 24 Stunden für Hilde Gerg bei den beiden Abfahrten in Saalbach-Hinterglemm. Einen Doppelsieg hatte aus deutscher Sicht zuletzt Katja Seizinger vor Jahren geschafft. Hilde Gerg rückt nun mit ihrem vierten Weltcup-Abfahrtssieg hinter Katja Seizinger auf den zweiten Platz in der ewigen Bestenliste des DSV in dieser Disziplin vor.
Regina Häusl schafft Olympia-Norm:
Aufatmen bei den Trainern von Regina Häusl. Gestern noch stand Häusl bei der ersten Abfahrt quasi neben sich, fuhr verkrampft und gab Anlass zur Sorge. Doch bei der zweiten Abfahrt platzte der Knoten. Mit Rang acht im Endergebnis hat die frühere Weltcup-Abfahrts-Gesamtsiegerin nun als fünfte deutsche Skifahrerin die Nominierung für die Olympischen Spiele in Salt Lake City geschafft.
Martina Ertl vor Kombi-Salom mit Rückstand:
Die Abfahrt hat die Kombinations-Weltmeisterin nur mit Blick auf den morgigen Kombi-Salom bestritten. Dennoch verzagte Ertl auf der Strecke zu sehr, sammelte einen gewaltigen Rückstand an und landete auf Platz 35. Besser sieht es da für Hilde Gerg aus, die morgen mit über zwei Sekunden Vorsprung auf Ertl in den Kombi-Slalom einsteigen wird. Isabelle Huber konnte sich indes über einen Weltcup-Punkt freuen. Sie belegte den 30. Platz.
Stimmung:
Hilde Gerg: "Ich weiß auch nicht was los ist. Es läuft einfach super. Dahinter steckt aber harte Arbeit nach dem Beinbruch. Das Material stimmt und der Kopf ist frei. Das macht den Tick an der Spitze aus. Man muss angreifen. Ich bin eine frechere Linie gefahren als Renate. Das hat unten den Ausschlag gegeben. In dem Teil wo ich es gestern beinahe verloren hatte habe ich es heute gewonnen."
Michaela Dorfmeister: "Ich hab zunächst etwas geschwitzt, doch es geht sich mit dem Stockerlplatz wohl aus. Ich hab mit Hilde gerade geredet, ihr gesagt, na hast Du gerade einen Lauf? Sie weiß es wohl selber nicht. Das ist wie mit dem Hannawald beim Skispringen. Hilde ist momentan die 'Finisherin'. Aber ich werde versuchen ihr Paroli zu bieten."
Regina Häusl: "Das ist ein Schritt nach vorne. Mir geht es drumm, dass ich die Trainingsleistungen ins Rennen umsetzen kann. Das war heute eben schon eher der Fall als gestern. Das macht mir Mut und baut mich auf."
Petra Haltmayr: "Die Sicht war leider bei mir schlecht, es hat geschneit. Gegen das Wetter kann man aber nichts machen. Die Hilde ist jedoch super gefahren."
Martina Ertl: "Ich hab mir keine Punkte für die Abfahrt ausgerechnet, es geht um die Kombination. Der Abstand ist schon etwas groß, die Sicht war leider nicht gut und ich hatte auch das Gefühl das es nicht so recht vorwärts ging."
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