Interview mit Simon Stickl: Habe viel an Erfahrung gewonnen
Ski2b Redaktion am 21.08.2008 - 10:42 Uhr
Simon Stickl vom SC Bad Wiessee hat seine erste Ski Cross Saison hinter sich. Ski2b sprach mit dem 20-Jährigen über den vergangenen Winter und die kommenden Wochen.
Ski2b.com: Hinter dir liegt deine erste richtige Ski Cross Saison. Welche Erfahrungen hast du mitgenommen? Hattest du es so erwartet?
Simon Stickl: In meiner ersten Ski Cross Saison habe ich viel an Erfahrung gewonnen, speziell was das Zweikampfverhalten angeht. In unserer Sportart spielt Erfahrung so eine große Rolle, weil man nie pauschal sagen kann, wie man das Rennen jetzt angeht. Es kann so viel passieren, allein schon am Start, du kannst Erster oder auch Vierter nach dem Start sein. Dort kommt dann die Erfahrung zum Tragen, wie du das Rennen dann angehst, dass dich keiner mehr überholt oder auch wie du die anderen vor dir überholst. Dass es gleich so gut läuft von Anfang an hätte ich ich nicht gedacht, aber nächste Saison geht es für mich wieder von vorne los.
Ski2b: Du konntest gerade im Weltcup mit deinen spektakulären Duellen gegen die Besten der Welt auf dich aufmerksam machen. Hattest du dir eine bestimmte Taktik dafür zurechtgelegt oder bist du einfach 'drauflosgefahren'?
Simon: Ich bin einfach nur frech drauflosgefahren. Ich hatte ja im Prinzip nichts zu verlieren, es war meine erste Saison und der Jüngste war ich im Finale meistens auch. Man legt sich zwar schon immer eine Taktik vor den Heats zurecht, aber meistens kommt dann im Rennen doch immer alles anders und man muss spontan entscheiden was man macht.
Ski2b: Nach deinen Erfahrungen der letzten Saison: Woran musst du jetzt noch arbeiten, um im nächsten Winter noch besser aufgestellt zu sein?
Simon: Mein Hauptaugenmerk liegt erst mal in der Ausdauer und in der Kraft, weil unsere Saison heuer sehr anstrengend wird. Sie beginnt zwar erst im Januar, aber ab dann geht es richtig zur Sache, ein wichtiges Rennen nach dem anderen.
Ski2b: Was steht in den nächsten Wochen für dich in der Vorbereitung auf dem Programm? Wie sieht der Fahrplan aus?
Simon: Wir sind gerade vom ersten Schneetraining aus Saas Fee zurückgekommen. Wir hatten dort aber leider kein Glück mit dem Wetter, konnten nur einen Tag Skifahren. Jetzt werd' ich erst mal am 20. August für eine Woche zum Radfahren nach Mallorca fliegen und ab 4. September werden wir wieder auf dem Gletscher weitermachen.
Ski2b: Du warst auch beim Training auf der Wasserschanze in Oberaudorf dabei. Wie hilft diese Form des Trainings für euch Ski Crosser?
Simon: Es ist einfach gut, was das Gefühl bzw. die Technik beim Springen in der Luft angeht, da wir ja bei uns viele Sprünge im Wettkampf dabei haben. Es ist auch eine gute Abwechslung zwischen dem Kraftraum und dem vielen Ausdauertraining.
Ski2b: Welche Ziele hast du dir für den kommenden Winter gesetzt, nachdem du dich ja in der letzten Saison sogar für das Weltcup-Finale qualifizieren konntest?
Simon: Die letzte Saison ist vorbei und es geht wieder bei jedem von null los. Mein Ziel ist ganz klar, ständig Platzierungen unter den Top 16 zu erreichen und auch mal in die Top Ten zu gelangen. Und somit die Olympianorm zu erfüllen.
Ski2b: Das Herrenfeld im Weltcup ist sehr ausgeglichen. Wer glaubst du, wird im kommenden Winter vorne dabei sein? Wird es wieder Tomas Kraus sein? Was macht seine Stärke aus?
Simon: Ich glaube schon, dass Tomas die Saison wieder für sich entscheiden wird. Er ist einfach der kompletteste Skifahrer im Weltcupzirkus und am Start ist er wie eine Maschine.
Ski2b: Ihr habt im DSV-Herrenteam eine junge Mannschaft am Start. Wie beurteilst du die Situation in eurer Mannschaft? Was kann das Team in den kommenden Jahren erreichen?
Simon: Nicht nur bei den Herren, auch bei unseren Mädels sind wir sehr jung und meiner Meinung nach auch sehr gut aufgestellt. Das Klima bei uns ist super, wir verstehen uns alle sehr gut und pushen uns gegenseitig. Was wir erreichen können ist schwer zu sagen, wir sind das wahrscheinlich jüngste Team im Ski Cross Zirkus, aber meiner Meinung nach ist alles möglich!
Ski2b: Simon, vielen Dank für das Interview und weiterhin eine gute Vorbereitung.
Ski2b.com: Hinter dir liegt deine erste richtige Ski Cross Saison. Welche Erfahrungen hast du mitgenommen? Hattest du es so erwartet?
Simon Stickl: In meiner ersten Ski Cross Saison habe ich viel an Erfahrung gewonnen, speziell was das Zweikampfverhalten angeht. In unserer Sportart spielt Erfahrung so eine große Rolle, weil man nie pauschal sagen kann, wie man das Rennen jetzt angeht. Es kann so viel passieren, allein schon am Start, du kannst Erster oder auch Vierter nach dem Start sein. Dort kommt dann die Erfahrung zum Tragen, wie du das Rennen dann angehst, dass dich keiner mehr überholt oder auch wie du die anderen vor dir überholst. Dass es gleich so gut läuft von Anfang an hätte ich ich nicht gedacht, aber nächste Saison geht es für mich wieder von vorne los.
Ski2b: Du konntest gerade im Weltcup mit deinen spektakulären Duellen gegen die Besten der Welt auf dich aufmerksam machen. Hattest du dir eine bestimmte Taktik dafür zurechtgelegt oder bist du einfach 'drauflosgefahren'?
Simon: Ich bin einfach nur frech drauflosgefahren. Ich hatte ja im Prinzip nichts zu verlieren, es war meine erste Saison und der Jüngste war ich im Finale meistens auch. Man legt sich zwar schon immer eine Taktik vor den Heats zurecht, aber meistens kommt dann im Rennen doch immer alles anders und man muss spontan entscheiden was man macht.
Ski2b: Nach deinen Erfahrungen der letzten Saison: Woran musst du jetzt noch arbeiten, um im nächsten Winter noch besser aufgestellt zu sein?
Simon: Mein Hauptaugenmerk liegt erst mal in der Ausdauer und in der Kraft, weil unsere Saison heuer sehr anstrengend wird. Sie beginnt zwar erst im Januar, aber ab dann geht es richtig zur Sache, ein wichtiges Rennen nach dem anderen.
Ski2b: Was steht in den nächsten Wochen für dich in der Vorbereitung auf dem Programm? Wie sieht der Fahrplan aus?
Simon: Wir sind gerade vom ersten Schneetraining aus Saas Fee zurückgekommen. Wir hatten dort aber leider kein Glück mit dem Wetter, konnten nur einen Tag Skifahren. Jetzt werd' ich erst mal am 20. August für eine Woche zum Radfahren nach Mallorca fliegen und ab 4. September werden wir wieder auf dem Gletscher weitermachen.
Ski2b: Du warst auch beim Training auf der Wasserschanze in Oberaudorf dabei. Wie hilft diese Form des Trainings für euch Ski Crosser?
Simon: Es ist einfach gut, was das Gefühl bzw. die Technik beim Springen in der Luft angeht, da wir ja bei uns viele Sprünge im Wettkampf dabei haben. Es ist auch eine gute Abwechslung zwischen dem Kraftraum und dem vielen Ausdauertraining.
Ski2b: Welche Ziele hast du dir für den kommenden Winter gesetzt, nachdem du dich ja in der letzten Saison sogar für das Weltcup-Finale qualifizieren konntest?
Simon: Die letzte Saison ist vorbei und es geht wieder bei jedem von null los. Mein Ziel ist ganz klar, ständig Platzierungen unter den Top 16 zu erreichen und auch mal in die Top Ten zu gelangen. Und somit die Olympianorm zu erfüllen.
Ski2b: Das Herrenfeld im Weltcup ist sehr ausgeglichen. Wer glaubst du, wird im kommenden Winter vorne dabei sein? Wird es wieder Tomas Kraus sein? Was macht seine Stärke aus?
Simon: Ich glaube schon, dass Tomas die Saison wieder für sich entscheiden wird. Er ist einfach der kompletteste Skifahrer im Weltcupzirkus und am Start ist er wie eine Maschine.
Ski2b: Ihr habt im DSV-Herrenteam eine junge Mannschaft am Start. Wie beurteilst du die Situation in eurer Mannschaft? Was kann das Team in den kommenden Jahren erreichen?
Simon: Nicht nur bei den Herren, auch bei unseren Mädels sind wir sehr jung und meiner Meinung nach auch sehr gut aufgestellt. Das Klima bei uns ist super, wir verstehen uns alle sehr gut und pushen uns gegenseitig. Was wir erreichen können ist schwer zu sagen, wir sind das wahrscheinlich jüngste Team im Ski Cross Zirkus, aber meiner Meinung nach ist alles möglich!
Ski2b: Simon, vielen Dank für das Interview und weiterhin eine gute Vorbereitung.
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