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Simon Stickl

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Interview mit Simon Stickl

Ski2b Redaktion am 10.01.2008 - 09:53 Uhr

Der deutsche Ski Crosser Simon Stickl wird in diesem Jahr zum ersten Mal Weltcuprennen bestreiten. Ski2b sprach mit ihm über die anstehende Saison und seine persönlichen Ziele.

Ski2b.com: Die ersten Ski Cross Weltcups stehen nun an. Wie ist die Vorbereitung für dich gelaufen? Worauf hast du beim Training am meisten Wert gelegt?
Simon Stickl: Die Vorbereitung verlief für mich in sofern ganz gut außer, dass ich leider im Dezember drei Wochen verletzt war.

Ski2b: Was hast du dir für die ersten Weltcuprennen vorgenommen?
Simon: Da es für mich meine ersten Weltcuprennen sind, ist mein Ziel für Frankreich erst einmal, sich für die Heats zu qualifizieren und dann am Kreischberg vielleicht mal mehr zu schaffen.

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Ski2b: Welche Ziele hast du dir für die Weltcup-Saison insgesamt gesetzt?
Simon: Ich würde mich gerne auf jeden Fall für das Weltcupfinale in Italien zu qualifizieren und vielleicht das ein oder andere Mal unter den Top 15 sein.

Ski2b: Worauf wird es bei den Qualiläufen bzw. bei den Heats im Finale drauf ankommen, um erfolgreich zu sein?
Simon: Bei den Qualiläufen wird es erst mal wichtig sein, einen möglichst perfekten Lauf zu erwischen, um sich für die Heats zu qualifizieren. Bei den Heats muss man halt auch noch den Start perfekt erwischen und ein bisschen Glück wäre dann natürlich auch nicht schlecht.

Ski2b: Was sind deine Stärken/Schwächen? Woran musst du noch arbeiten?
Simon: Meine Stärken liegen bestimmt im fahrerischen Können. Meine Schwächen würde ich sagen, sind noch klar am Start zu erkennen. Deshalb muss ich einfach noch mehr Kraft zulegen, um schneller am Start zu werden.

Ski2b: Im Weltcup stehen die besten Ski Crosser der Welt am Start. Wer ist für dich der Favorit auf den Gesamt-Weltcup und warum?
Simon: Mein Favorit ist bei den Herren ganz klar Tomas Kraus, weil er einfach der kompletteste Skifahrer ist und die längste Erfahrung im Ski Cross hat.

Ski2b: Ski Cross ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch und wird immer professioneller. Wie sind die Veränderungen für dich? Wie profitierst du davon?
Simon: Veränderungen kann ich jetzt persönlich noch nicht so viel dazu sagen, weil ich einfach erst in diesem Jahr dazugekommen bin. Es musste einfach profesioneller werden, weil immerhin Ski Cross jetzt olympisch ist. Ohne die Unterstützung des DSV wäre es auch fast nicht möglich, weil es sich aus unserer Mannschaft fast keiner leisten kann, einen privaten Trainer zu haben und zu jedem Weltcuprennen selbst hinzufahren.

Ski2b: Wie sieht für dich die Saisonplanung aus neben den Weltcuprennen? Welche Rennen wirst du noch fahren und was hast du dir da vorgenommen?
Simon: Neben den Weltcups werde ich bestimmt einige Europacups und ein paar nationale Rennen fahren, weil ich einfach viel Erfahrung in den Heats brauche und die bekommt man einfach am besten bei Wettkämpfen! Aber so viel Zeit ist ja dazwischen eh nicht.

Ski2b: Simon, vielen Dank für das Interview und alles Gute für die anstehende Saison.


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