Das Zugpferd des österreichischen Skicrossteams, Markus Wittner, verletzte sich in Tignes (FRA) beim Training schwer. Er zog sich eine Kniegelenksbandverletzung und eine massive Knorpelverletzung zu.
Sechs Monate Pause
Wittner wurde vom Innsbrucker Sportarzt Dr. Andreas Lotz erstversorgt und am 12. Januar im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck vom Unfallchirurgenteam Dr. Karl Golser und Dr. Gernot Sperner akut operativ versorgt. Es wurde eine Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes sowie eine Knorpeltransplantation vorgenommen. Der Eingriff ist komplikationslos verlaufen. "Die Rehabilitation wird voraussichtlich sechs Monate betragen, dann kann Markus Wittner wieder mit dem Skirennsport beginnen", so Dr. Golser. Markus Wittner dazu: "Ich fühle mich sehr gut und bin mit der Behandlung außerordentlich zufrieden. Ich bin guter Hoffnung, dass ich in der nächsten Wintersaison wieder voll einsatzfähig bin".