Katharina Gutensohn ist beim Crossmax Event in Sölden auf den zweiten Platz gefahren, trotz wenig Training zuvor. Damit war sie natürlich sehr zufrieden, wie sie im Interview mit Ski2b verriet.
Ski2b.com: Katharina, beim Crossmax Event in Sölden bist du Zweite geworden. Wie ist das Rennen aus deiner Sicht gelaufen?
Katharina Gutensohn: Sehr gut. Ich kann als Vorbereitung mit nur drei Riesentorlauf-Trainingstagen und vier Einheiten Starttraining aufwarten, trotzdem war ich sowohl am Start als auch im den Läufen schnell. Das hat mir zweimal die Führungsposition und im Finale den zweiten Platz eingebracht. Somit kann ich damit sehr zufrieden sein.
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Ski2b: Es gab schwierige Bedingungen für die Athleten in Sölden. Wie hast du dies empfunden und wie bist du damit klar gekommen?
Katharina: Wir mussten erst lange Zeit warten bis endlich der Entschluss kam, das Rennen doch noch abzuhalten. Da war es schon fast Mittag. Ich war skeptisch und neugierig zugleich. Wir hatten Windböen, schlechte Sicht und durch die teilweise weiche Piste viele Schläge in den Kurven. Es gab trotz der schweren Bedingungen wenig Stürze und das Rennen konnte, zwar viel später als geplant, zügig durchgezogen werden. Das Finale war um ca. 3 Uhr nachmittags, das Lichtverhältnisse waren nicht mehr so gut. Aber letztendlich lief alles wunderbar.
Ski2b: Wie war die Strecke allgemein? War der Kurs schwer und eventuell schwieriger als bei einem Ski Cross Weltcup?
Katharina: Der Kurs war für das erste Rennen des Jahres selektiv, mit großen Sprüngen, vielen Wellen und Kurven. Einige haben schon gleich nach dem ersten Training aufgegeben.
Ski2b: Welche Rennen stehen als nächstes für dich an?
Katharina: Es wäre ein Rennen in den USA, allerdings weiß ich noch nicht genau, ob ich dorthin fahren werde. Ansonsten ist es der Weltcupstart im Januar.
Ski2b: Welche Ziele hast du dir für diese Saison gesetzt?
Katharina: Ich habe nicht die Möglichkeit, so viel zu trainieren wie zum Beispiel die Franzosen und die Schweizer. Ich habe drei süße kleine Kinder und helfe in der Firma zeroo meines Lebensgefährten mit. In Sölden habe ich gesehen, dass trotzdem wieder viel möglich ist. So lassen wir uns überraschen.
Ski2b: Katharina, vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute in dieser Saison.